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SEGA Entertainment verkauft, Mitarbeiter in den Ruhestand geschickt

veröffentlicht am 18. November 2020    von Alina   Kategorien Arcade, Finanzen, Firmennews, Personalien, Rechte, Lizenzen und Abkommen, Sega
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Bevor SEGA begann, Heimkonsolen und Konsolenspiele zu entwickeln, waren sie bereits in einem anderen Bereich sehr bekannt: Arcadespiele und Spielhallen. Vor allem in Japan ist SEGA Entertainment der drittgrößte Betreiber von Spielhallen — zu ihrem 60. Jubiläum kündigten sie sogar ihre neue Cloudgaming-Technologie „Fog Cloud Gaming“ an —, aber das Jahr 2020 verlief für öffentliche Einrichtungen wie diese sehr verlustreich.

Erst vor ein paar Monaten wurde SEGAs ikonische Spielhalle in Akihabara geschlossen, und nun verkauft Segasammy ihre Tochtergesellschaft SEGA Entertainment an GENDA Inc., einem weiteren, weltweit großen, Arcadebetreiber. Ungefähr 85% gehen auf den neuen Besitzer über, aber die rund 200 Spielhallen werden weiterhin das SEGA-Logo behalten und auch die Entwicklung der Arcadespiele bleibt bei SEGA bestehen, wobei einige Mitarbeiter wahrscheinlich in Zukunft vielmehr Konsolenspiele entwickeln werden.

Des weiteren, um weitere Kosten zu senken, ruft SEGA mehr als 600 Mitarbeiter dazu auf, in den freiwilligen Ruhestand zu gehen. Wer diesem Aufruf einwillige, dem würden sogar höhere Altersrenten und Unterstützung für Wiedereinstellungen zugute kommen. An anderen Stellen, beispielsweise bei leitenden und verwaltenden Angestellten, gebe es wiederum Lohnkürzungen. Wie hoch genau die Verluste im aktuellen finanziellen Jahr für Segasammy sind, ist allerdings noch nicht bekannt.