Review

Nintendo Wii-Review

Bleach: Shattered Blade

veröffentlicht am Sonntag, den 20. September 2009 von Marko Stange
Entwickler
Polygon Magic
Genre
Beat'em'Up
Erscheinungsdatum
29. Februar 2008

Nachdem in den vergangenen Jahren immer mehr, für Beat ‘em Ups wahrlich prädestinierte Animes und Mangas wie „Naruto“ oder „Dragonball Z“, in diesem Genre umgesetzt und auch außerhalb des japanischen Videospielemarktes veröffentlicht wurden, schauten Fans der Serie „Bleach“ bislang sprichwörtlich in die Röhre. SEGA nahm sich der Thematik nun an und veröffentlichte pünktlich am 29. Februar diesen Jahres mit Bleach: Shattered Blade ein durchaus als klassisch zu bezeichnendes Prügelspiel für Nintendos weiße Heimkonsole. Wie sich der Titel schlägt, erfahrt ihr in den kommenden Zeilen.

Die Welt hinter Bleach
Seit 2001 erscheint Bleach wöchentlich im Land der aufgehenden Sonne als Manga in so genannten Einzelkapiteln, welche dort auch regelmäßig in Sammelbänden zusammengefasst werden und von denen bisher knapp 30 an der Zahl erschienen sind. Auf Deutsch wird die Serie seit April 2006 bei TOKYOPOP publiziert und umfasst bisher 21 Bände. Mittlerweile bei der 163. Folge angekommen, produziert Studio Pierrot unter der Regie von Noriyuki Abe, welcher sich unter anderem für Naruto sowie Saber Rider und die Starsheriffs verantwortlich zeichnet, seit Anfang Oktober 2004 die Anime-Serie, die auf dem japanischen Fernsehsender TV Tokyo ausgestrahlt wird. Zudem folgten dortzulande die beiden 30-minütigen OVA-Folgen „Memories in the Rain“ und „The Sealed Sword Frenzy“ sowie zwei Kinofilme mit den Namen „GekijMban Bleach: Memories of Nobody“ und „GekijMban Bleach: The Diamond Dust Rebellion“. Desweiteren umfasst das in Japan doch recht erfolgreiche Bleach mittlerweile sogar fünf Musicals, was den soliden Stand der Serie in den fernöstlichen Gefilden zunehmend verdeutlicht.

Wenden wir uns nun einmal direkt der Story von Bleach: Shattered Blade zu, die wie in fast jedem Prügelspiel auch hier eher als äußerst nebensächlich bezeichnet und dementsprechend auch getrost vernachlässigt werden könnte. Zu Beginn des Episoden-Modus stehen einem im Einzelnen die drei Charaktere Ichigo, Renji und Toshiro zur Auswahl, mit denen man sich im Reich der Geister befindet und denen nun die Rückkehr in die menschliche Welt verweigert wird. Um das sich zwischen beiden Welten befindende und alle 100 Jahre öffnende Tor vorzeitig zu entsiegeln, begibt man sich als Prügelprotagonist mit seiner charakterspezifischen Waffe und seinen Kampfkünsten nun fortlaufend in den Kampf gegen andere Gestalten aus dem Bleach-Universum und sammelt dabei die Fragmente des zerstörten Sokyoko-Schwertes ein.

Die fadenscheinige Aufgabe wäre also schneller definiert als einem wohl lieb ist und dient dabei lediglich nur als grobe Rahmenhandlung für den Episoden-Modus. Positiv ist hier allerdings zu erwähnen, dass eingefleischten Kennern bei Bleach: Shattered Blade eine komplett neue Storyline präsentiert wird, in der es bis zu 32 Charaktere für den späteren Verlauf freizuspielen gilt.

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